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Pesäpallo 2020

Läck, waren die Pesäpallo-Liga-Pläne für die Saison 2020 gross! Nach einem Meeting der Teamcaptains im Januar 2020 schien es besiegelt; sechs Teams spielen in der anstehenden Saison im ausgeklügelten Spielmodus untereinander um den Titel. Die Vorteile für Solothurn wie aber auch für die gesamte Pesäpallocommunity eines zweiten Solothurnerteams waren genügend überzeugend um diesen Entscheid einstimmig zu fällen.

Nun, ja, äähh, dann kam Corona; Spieltage wurden abgesagt, Diskussionen geführt und die Entscheidung gefasst, diese verkürzte Saison, falls irgendwie möglich, doch noch durchzuführen.

Es zeugt von grossem Teamplay, dass alle Mannschaften die grossen Pläne dem Sport willen problemlos um ein Jahr nach hinten schoben, Austragungsorte neu festlegten und Verantwortung übernahmen.

Finalweekend Basel

Und so fanden wir uns nach einem tollen Spieltag in Winterthur zum finalen Weekend Ende September in Basel wieder. Die Vorfreude auf die gemeinsam zu verbringende Zeit mit der schweizerischen Pesäpallofamilie und tollem Pesäpallosport war spürbar! Das ganze Finalweekend war hervorragend von der Basler Mannschaft organisiert und liebevoll vorbereitet worden; herzlichen Dank!

Und nun meine lieben LeserInnen verlasse ich die Art des objektiven Schreibstils und schreibe schlicht als Reto Brotschi, Teamcaptain von Finnpesis Solothurn. Bitte verzeiht mir allfällige subjektiven Eindrücke, Gedanken…

Ich spiele Pesäpallo seit mehr als 25 Jahren. Ich spiele mit unbändiger Freude, mit viel Leidenschaft und grossem Einsatz. Ich habe die Anfänge und Entwicklungsschritte des Pesäpallosportes in der Schweiz miterlebt; dieses Weekend war für mich mit meinem Hintergrund ein einmal mehr tolles Ereignis.

Die Teams leben eine kollegiale Rivalität, viele SpielerInnen unterschiedlichster Teams pflegen Freundschaften. Gemeinsame Erlebnisse wie die Schweizer Liga, drei Weltmeisterschaften, gelegentliche Freundschaftsspiele und gemeinsame Trainings haben uns über all die Jahre einander nähergebracht.

Auch sportlich hat sich einiges getan; die Teams geniessen gemeinsam das Kräftemessen, der Pesäpallosport in der Schweiz ist schneller, technischer und taktischer geworden. Diese Entwicklung aktiv miterleben zu dürfen macht mich glücklich! Ich hatte an diesem Wochenende zwar zwischendurch Mühe mit den emotionalen Reaktionen einzelner SpielerInnen bezüglich Schiedsrichterentscheidungen, aber abgesehen von diesen vereinzelten «irritierenden Momenten» erlebte ich fairen Sportsgeist und hochstehende Spielkunst.

Gerne richte ich nun den Blick auf das sportliche Geschehen vom Finalsonntag. Nach spannenden Halbfinalspielen gegen Baselin Punaset und Pesis Hirvet standen sich im Finalspiel am Sonntagnachmittag Zürich Sini Valkoiset und der seit 13 Jahren aktive Schweizermeister Finnpesis Solothurn gegenüber. Aufgrund der Begegnungen der letzten Jahre wurde ein spannendes und knappes Spiel erwartet.

Entgegen der gängigen Meinung, dass nach mehreren Erfolgen sich einmal Sättigungsgefühle breit machen, brauchte mein Team keinerlei mahnende Worte als Motivation. Die Zielsetzung war klar, wir wollten unseren Meistertitel auch in diesem Jahr verteidigen.

Was dann folgte war ein Spiel auf hohem Niveau; gute Schläge und Würfe von beiden Seiten, tolle Läufe und ganz viel knappe Entscheidungen, die jedes Sportlerherz höher schlagen liessen. Zürich konnte sich nach einem verhaltenen Start und der verlorenen ersten Spielhälfte mit dem Skore von 2-10 beträchtlich steigern und gewann die zweite Halbzeit mit 4-2. Es musste das Zusatzend entscheiden.

Wenn ich die vergangenen Schweizermeisterschaften Revue passieren lasse, habe ich unzählige Szenen im Sinn, in denen Finnpesis Solothurn sich dank unerklärlichen Leistungssteigerungen und/oder auch glücklichen und knappen Entscheidungen den Sieg holen konnte. In diesem Jahr aber liessen sich die nervenstarken Zürcher den Sieg nicht mehr nehmen. Mit einer tollen Mannschaftsleistung unter der Führung von Jani Tedaldi gewannen die Zürcher das Zusatzend hochdramatisch und verdient mit 2-1.

Die fröhlichen Bilder der ZürcherInnen beim Feiern des ersehnten Titels lösten bei mir und meinem Team trotz der Niederlage auch Glücksgefühle aus. Wir haben uns in den letzten Jahren so oft mit Zürich duelliert, den treuen und überwältigenden Einsatz vieler ZürcherInnen (Kari, Jani, Aino, Xavier, Katja, Kusi um nur einige zu erwähnen!) haben wir alle miterleben dürfen… …Der Schweizermeistertitel ist der verdiente Lohn für diesen Einsatz und auch für die sportlichen Leistungen in diesem Jahr. Von Herzen gratulieren wir Zürich Sini Valkoiset!

Ach ja, die Solothurner die vor knapp einem Jahr in Indien an der WM gespielt haben, finden, dass sich «Vizeweltmeister» um ein Vielfaches besser anfühlt als «Vizeschweizermeister». Oder anders formuliert, wir freuen uns auf die Saison 2021!

Autor: Reto
Fotos: Sanna / Stefan

Resultate vom 16. August

Begegnungen

Heim Gast Punkte Resultate
Finnpesis Solothurn Sinivalkoiset (2-1)(6-1) 2:0
Baselin Punaset Wintin Hurjat (6-3)(5-2) 2:0
Finnpesis Solothurn Pesis-Hirvet (3-3)(1-0) 1:0
Sinivalkoiset Baselin Punaset (2-1)(6-6) 1:0
Pesis-Hirvet Wintin Hurjat (5-3)(1-1) 1:0

Tabelle nach 1/2 Spieltagen

TeamLäufe erzieltLäufe erhaltenVerhältnisPunkte
Finnpesis Solothurn125+75
Baselin Punaset 1813+53
Pesis-Hirvet98+12
Sinivalkoiset1015-52
Wintin Hurjat 917-80

Schonmal von Baseball5 gehört?

Bei einem Austausch mit Georges Gladig dem Präsidenten des SBSF kam die Frage auf, ob ich denn schon von Baseball5 gehört habe. Mir war das neu und ich fragte mich, wie es dazu kommt dass ein etablierter Sport eine neuere Version von sich entwickelt.

Nach ein paar Recherchen im Internet kann man schon sagen Baseball5 hat schon Potential. Es hält sich einfach, es läuft etwas und man braucht keine besondere Ausrüstung oder spezielle Platzverhältnisse, um es spielen zu können.

Ob sich Baseball5 so rasch entwickelt wie sich das der WBSC erhofft wird sich zeigen. Ich finde das Spiel ist ein Versuch wert, insbesondere als Einsteiger und Trainings-element.

Mehr zum Baseball5 gibts auf baseball5.wbsc.org

Helm Regel

In der letzten Saison kam es zu Situationen bei denen Spieler beim Schlagen keinen Helm auf hatten und als OUT gepfiffen wurden. In unserem SPL Leitfaden steht bisher aber noch:

Leitlinie für Schiedsrichter: Die Spielfreude soll durch Regelungen nicht verdrängt werden. Zum Beispiel soll ein Spieler ohne Helm aufgefordert werden einen Helm zu tragen (ohne weitere Konsequenzen).

Pesäpällo LigA Schweiz (Version 1.5)

Entsprechend fühlt sich das betroffene Team verständlicherweise benachteiligt. Da es immer mal wieder zu Konflikten zwischen dem was wir definieren und der offiziellen Regel kommt, haben wir entschieden das Helm Beispiel in unserem Leitfaden zu entfernen.

Wir möchten uns an die offiziellen Regeln halten. Da wir nicht alle finnisch können beziehn wir uns auf die offizielle, englische Version. Die Übersetzung und Aktualität dieser ist Sache von pesis.fi oder der (hoffentlich) künftigen Internationalen Pesäpallo Vereinigung.

Die Regelung in diesem Fall lautet wie folgt:

4§ The helmet
[…] In official games played with the women’s ball all infielders, the batter and the runners must wear the helmet. When a player is not wearing a helmet when so required, he shall be penalized. […]
In case of an offensive player: his actions on the play shall be nullified, and a technical out is calledagainst his team. […]

Official International Rules / International Edition 2003

Wir bleiben bei unserem Leitsatz „Die Spielfreude soll durch Regelungen nicht verdrängt werden. “ entfernen aber das Helm-Beispiel.

Wichtig: An unseren Spieltagen an denen wir selbst Schiedsrichter stellen wird es zu Situationen kommen die unterschiedlich gepfiffen werden. Es kann und wird zu Fehlentscheidungen und unterschiedlichen Ermessenspielräumen kommen. Wir erwarten von jedem Spieler und jeder Spielerin Verständnis für die Situation des Schiedsrichters. Konfliktsituationen werden durch den Team Captain beim Schiedsrichter adressiert.

In Kurz

„Helm auf und anschnallen.“

Irgend so ein sicherheitsbeamter, und jetzt auch wir

Eine Erfahrung der Weltmeisterschaften

Ankunft, Umstände und mentale Herausforderung
Schon als das Flugzeug in Delhi auf der Landebahn aufsetzte fiel uns die Luftqualität auf. Die Passagiere fingen teilweise schon an zu Husten noch bevor wir das Gate erreichten.

Joel und ich sind gegen 6 Uhr morgens bei unserem Hotel in Pune angekommen. Da wir noch nicht einchecken konnten entschieden wir uns für einen kleinen Spaziergang um den Block. Allerdings hatten wir uns nach ein, zwei hundert Meter zum Umdrehen entschieden. Denn anstatt aufweckend und erholend wurde uns nahezu schlecht von der von Abgasen betrübten Luft.

Felder und Umgebung

Zusätzlich zur Luftqualität lief um uns herum so einiges und auf das warme Wetter, vergleichbar mit warmen Sommertagen in der Schweiz, durften wir uns auch anpassen. Es fühlte sich an als würde die Sonne dort mehr herunterbrennen und Alles in Allem war es dadurch «ziemlich warm» um Pesäpallo zu spielen oder gar den ganzen Tag am Spielfeld zu verbringen. Mit dem Verkehr und dem Treiben der Strassen noch nicht vertraut setzt man sich in ein Tuk-tuk auf ein Erlebnis der anderen Art und mit anderen Sorgen.

Nur Tage vor unserer Abreise nach Indien erhielten wir den ersten «Entwurf» des Turnierplans. Darauf waren zwar Begegnungen und Zeiten in einem einfachen Excel-Sheet aber weder die Orte waren definiert noch wo und wann die Rahmenaktivitäten, insbesondere die Eröffnungszeremonie, stattfindet. Glücklicherweise hat unser Team beim Erkunden der Spielfelder der Stadt ein paar Organisatoren angetroffen und waren danach «besser» informiert, aber wohl auch mehr verunsichert was da auf uns zukommen würde.

Am ersten Tag auf dem Spielfeld angekommen finden wir eine irgendwie surreale Situation vor. Da war eine Bühne mit Plakaten der 10. Pesäpallo Weltmeisterschaften, ein paar Stühle und Pavillons und neben an ein kleines Gebäude das wohl das «Club-Haus» oder so etwas in der Art sein sollte. Was das alles schräg machte war wohl die unüberhörbare EDM (electronic dance music) Programm der Lautsprecher.

Achtung: Lautstärke!

Zwei Spielfelder waren eingezeichnet. Die Platzqualität reichte von «sehr Besorgnis erregend» bis zu «gefährlich». Wenn unsere Unfallversicherungen das mal gesehen hätten! Das wäre für unser allgemeines Verständnis ganz offensichtlich eine «ganz dumme Idee» sich auf diesem Untergrund sportlich zu betätigen. Löcher im Feld worin man den ganzen Fuss und Knöchel versenken konnte, Erhöhungen über die man leicht stolpert wenn man nicht aufpasst, Steine, Exkremente, Abfall sowie Glassplitter und Metalldrähte konnten wir finden.

Zu all dem war keine Anzeigetafel zu sehen. Es gab kein weder ein offizielles Spieler- und oder Punkteblatt noch ein Zählerpult mit jemandem der schreibt. Schiedsrichter, wenn welche auffindbar waren, erschienen oft zu spät und Entscheidungen fielen öfters und offensichtlich aus einer ungünstigen Position oder auf Basis von sehr schlechten Pesäpallo-Kenntnissen. Spiele starteten fast immer verspätet und wurden zusätzlich, zumindest aus unserer Sicht, durch unnötige Unterbrüche und Abläufe verzögert.

Die Lautsprecherbox neben der Bühne war direkt in der Heimbase vom Männerfeld. Auf «volle Lautstärke» aufgedreht gab das Teil sogar dann ein störendes Rauschen von sich, auch wenn keine Musik lief und gerade niemand ins Mikrofon gesprochen hat. Die Spiele wurden regelmässig von einem Sprecher gestört, also auch während dem Anwurf.

Eröffnungszeremonie

Irgendwann am ersten Tag, Zeit ist in Indien erfahrungsgemäss ein sehr relatives Konstrukt, fand dann auch die Eröffnungszeremonie statt. Eine recht lange Prozedur mit vielen Vorstellungen und Ehrungen von gefühlt nahezu jedem einzelnen der auffindbar war. Es war und ist wohl immer noch schwierig für uns nachzuvollziehen inwiefern gewisse Personen einen ehrenwürdigen Beitrag zum Anlassen geleistet haben. Wir können nur annehmen, dass es wohl Kultur ist zum Beispiel auch einen Bürgermeister und Vertreter von diversen Organisationen zu einem Anlass einzuladen. Unter dem Strich sahen wir eine Menge Aufwand für das scheinbar Repräsentative, aber kaum etwas zugunsten des Wohlergehens der Spieler und oder des Spielbetriebs. Nachdem wir Indien und die Umstände auch an anderen Stellen beobachten und erfahren konnten, können wir etwas besser nachvollziehen wie schwierig die Organisation wohl gewesen sein muss.

Nachdem sich alle Teams aufgestellt und an der Bühne vorbeigelaufen waren, sowie Gäste und Organisatoren geehrt wurden gab es noch eine kleine Platzeinweihung. Dabei brach jeweils der Captain jedes Teams eine Kokosnuss auf einem Stein auf und goss die Milch über eine Stelle auf dem Platz. Rückblickend hat das wohl genützt, denn mir sind keine groben Unfälle bekannt die es auf diesem Platz leicht hätte geben können.

Endlich war es soweit. Die Spiele konnten beginnen!

Spiele und Impressionen

Unser erstes Spiel war gar das Eröffnungsspiel gegen Finnland. Ja wir hatten unsere Highlights!

Ja! Ich stolperte und fiel über eine Erhöhung, die ich kurz davor noch fotografiert hatte.

Das Turnier nahm seinen Lauf und es gab einige Spiele zu beobachten und mit zu erleben. Nepal, Bangladesch und Indien hatten definitiv die schnellsten Läufer und wussten auch zu stark zu werfen und richtig zu fangen. Auch die grundlegende Pesäpallo-Taktik schien Ihnen vertraut zu sein. Zugegeben die Teams waren wesentlich besser als wir uns das im Vorfeld erahnt hatten.

So stark, unser Mixed Team hatte kaum Chancen punkte einzufahren. Bei den Männern waren es sehr spannende Spiele mit sehr starken Spielern auf beiden Seiten. Aus meiner Sicht zeigte sich die Turniererfahrung und entschied schliesslich über den Ausgang der wichtigen Gruppenspiele. Unsere Spieler wussten sich, auch unter schwierigsten Umständen, zu konzentrieren und stets das Bestmögliche heraus zu holen.

Und so kam es zu diesem einzigartigen Moment im Halbfinal gegen Indien, die Erkenntnis und Freude es tatsächlich bis ins Finale geschafft zu haben. Und das bedeutete auf sicher die Silbermedaille!

Das Final war dann ein klarer Fall für das Team aus Finnland. Es zeigte wieder einmal auf, dass selbst ohne Spieler und Spielerinnen der besten Liga Finnlands es noch reicht ein Team auf die Beine zu stellen und den Weltmeistertitel zu verteidigen. Schaut man sich aber das Alter und die Fortschritte der neuen Teams im Osten an wird Finnland eines Tages vielleicht nicht mehr ganz so einfach Ihren Titel verteidigen wie sie das bisher konnten. Das wäre insofern wünschenswert, denn spätestens dann werden die Finnen merken, dass Ihr Sport auch International Anklang findet und etwas zu bieten hat.

Abschlusszeremonie

Noch eine langwierige Zeremonie. Glücklicherweise gab es ein paar kleine Show-einlagen die das ganze Programm etwas auffrischten.

Obschon da eine scheinbar offizielle Videokamera und viele Menschen mit Fotokameras zu sehen waren, kann man die Aufnahmen und Fotos kaum irgendwo im Netz finden. Schade eigentlich, aber vielleicht erscheint auf der Indian Pesäpallo Federation Webseite irgendwann noch etwas.

Unserer Spieler wirkten mitgenommen und müde, aber durchaus zufrieden. Vielleicht zufrieden, dass es endlich vorbei war, müde nach den anspruchsvollen Spielen und den ganzen Umständen oder glücklich darüber schon bald als Vize-Weltmeister in die Heimat zurückzukehren.

Abschliessende Worte und ein Ausblick in die Zukunft

Wir können nur hoffen, dass die neuen Pesäpallo Nationen Nepal, Bangladesch und weitere aus dem asiatischen Raum eine tolle und eindrückliche Erfahrung von den Weltmeisterschaften mitnehmen konnten und dadurch Ihre Bemühungen und Leidenschaft für Pesäpallo bei sich national und international weiter geht. Es wäre ausgesprochen cool Sie auch künftig an den Weltmeisterschaften vor zu finden und mit oder gegen Sie an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt spielen zu dürfen. Alles Gute und hoffentlich trifft man sich an 2022 in Finnland!

An dieser Stelle besonderen Dank an Chetan Pagawad für den Erfolg und seine Bemühungen für Pesäpallo im Osten. Auch wenn für die Organisation der Weltmeisterschaften in Indien und die damit verbundene Kommunikation und Durchführung markante Verbesserungen nötig gewesen wären, so gäbe es ohne Ihn all diese neuen Teams heute sehr wahrscheinlich nicht. Ich hoffe dennoch für uns alle, dass er kann weiterhin Menschen für unseren Sport begeistern und die richtigen Mitwirkenden an seiner Seite findet um Pesäpallo in Indien und der Region weiter zu fördern.

Ein ganz spezieller Dank an all unsere Spieler und Spielerinnen, Unterstützer und Helfer die sich für diese Erfahrung aufgeopfert und dabei waren. Ob es für das Anfeuern, Getränke und Essen holen, Material bewachen und von A nach B über Paris Airport schleppen oder sich den offensichtlichen Risiken stellen und die Schweiz an den Weltmeisterschaften zu vertreten – merci!

Ich hoffe, trotz all den Strapazen, die Erfahrung war es wert und wir sind stolz auf euch!

A World Cup Experience

Please note the following article is subject to personal perception and has no intend to blame anyone specifically. This article will however, without censure of any kind, attempt to express the events and circumstances experienced by swiss players. While part of this article is critical and points out issues, the author felt like they needed to be included for better reader comprehension.

Arrival, conditions and mental challenge
Right upon arriving in India, that is literally when the plane touched down on the runway, one can take note of the air quality. In Delhi people started to cough before the plane arrived at its gate.

Joel and I arrived at the hotel in Pune around 6 in the morning, we couldn’t check in just yet and thought we’d go for a short walk. After a couple hundred meters we decided to return, as instead of feeling awakened it sort of felt like getting dizzy and exhausted.

Fields and surroundings

In addition to air quality and lots of things going on everywhere we found ourselves in warm weather, comparable to some of our summer days in Switzerland. The sun just felt like burning a lot more and overall it was „quite warm“ to play pesäpallo or even spend the entire day at the fields.

Not familiar with street conditions and how traffic runs, a rickshaw experience is an absolute mind-blowing experience (thankfully, not literally). Our European sense for traffic is completely different. we are used to a different kind of order – experiencing everything that’s going on at the street and next to the streets takes some time getting used to. eventually we got familiar to the ways and were able to get around by foot, uber or rickshaws pretty well.

Besides air and traffic there was another thing that we struggled with. It was leak of clear information. Just a day or two before leaving Switzerland and heading to India we received the first time schedule. The scheduled was a „draft“ and did not clarify on which fields the games would eventually be played on or even when and where the opening ceremony would be happening. luckily our team ran into some organizers at one of the fields that got mentioned on the day before the tournament and we then „sort of knew“ where to go the next day.

Arriving at the fields on the first day felt very „off“. there was a stage with a big the 10th pesäpallo world cup sign next to a small building that we’d recognize as a club or sports facility. loud EDM (electronic dance music) was playing.

High Volume Warning

A couple of fields where drawn with conditions that ranged from „very concerning“ to „threatening“. If I was to show my insurance where we would play they would most probably refuse to insure us and point out that this is very obviously „a bad idea“. Holes in the fields that can easily break your ankle if you don’t watch your step when running, elevations that will make you trip and stones, excrements as well as trash including glass fragments could be found.

On top of that, no scoreboard was shown. No official player- and score sheet, nor a score keeping table with dedicated staff could be found. Referees, if any, arrived late and some decisions were made from poor perception and very basic knowledge of pesäpallo rules. Games frequently started late and were additionally delayed by talks and, from our perspective, unnecessary procedures.

The speaker box next to the stage was right at the home base of the men’s field. turned up to „very loud“, almost constantly making idle noises when no one was speaking or no music was playing. sometimes the game would be interfered during the pitch, or players would sort of wince and hold their ears.

Opening Ceremony

At some point on the first day, the opening ceremony took place. A relatively long procedure introducing and felicitating many persons. It was and still is difficult for us to understand what some of those people contributed exactly. We guess it’s a cultural thing to involve for example a city major and various representatives in an event like this. Overall, we saw a lot of efforts for the ceremony and felt like there was barely any for the actual games and players. But getting to know India a bit, it must have been very difficult to plan and run an event at all.

After all teams presented themselves, guests and organizers have been felicitated a representative of each team would take part in a field blessing ceremony. They would all break a coconut on a rock and spill its contents on the field. In hindsight, that must have worked wonders. Considering the field condition and danger – I have not seen anyone carrying away any very bad injuries. Finally, we were ready to start the games.

Games and Impressions

Our first game was the actual opening game against Finland. We had our highlights!

Yes, tripped and fell over that ground elevation I took a picture of earlier.

The tournament went on and we got to watch and experience many games. Nepal, Bangladesh and India definitely had way faster runners, threw and caught like they’d played lots of baseball before and they were strong in basic pesäpallo tactics and knew how to play.

They didn’t leave our mixed team much of a chance and were at least equal if not even better than our men’s team. To me, our men’s team showed off that they had quite a few years of tournament experience and were able to keep their mind right during challenging situations. What we got to see in the men’s category really showed that our swiss league paid off in getting our players the necessary amount of experience, not just in skills and basics, but also mentally.

Here’s the moment we won the semi-final against India. It felt really rewarding for everything we put in and troubles we encountered. Also unbelievable that we would be in the final and just secured silver medal!

The final was clearly won by Finland again. It shows that even when they field players from various experience levels, they manage to be a team and win the tournament. Looking over to the new world cup teams and their skill level – Finland will need to bring in younger and better players someday. I’m very much looking forward to that day. It will tell Finland that international pesäpallo has become a thing, and that might be very important to our sport world wide. But that day is still very far in the future.

Closing Ceremony

Yet another long-lasting ceremony. Luckily there was some little entertainment included that felt really refreshing.

While there was a video camera and some officials taking pictures, they can barely be found on the internet as there is no official, non-country restricted access. Maybe there will some on the Indian pesäpallo federation website some time. But the website is hard to impossible to navigate and not yet updated since the world cup (7th Dec 2019).

Looking at our players, I couldn’t find a face that didn’t look exhausted to some extent. Yes, definitely happy it was over, and we won silver – but also happy to be heading home.

Closing words and future outlook

We can only hope the new pesäpallo nations Nepal, Bangladesh, part of Asia and India were able to take away a good experience and will continue to participate in pesäpallo nationally and internationally. It would be very cool to see how they develop and maybe have some games against them anywhere in the world. Hopefully at the next world cup 2022 in Finland. Please – keep it up guys!

At this point the efforts and success by Chetan Pagawad must be addressed and honored. If it wasn’t for him, we would not have seen a world cup in India with new teams from that region. While communication and organization of the world cup would need a major improvement in the future, I still hope he will get the right people to help him continue the work for Pesäpallo in India and nearby.

A special thanks to all the players and supporters that put up with all the circumstances and came to India to represent Switzerland. Whether it was for the cheers, the supplies and taking care of our material or putting yourself at risk by playing on those fields. I hope the experience was still worth it and certainly we are very happy and proud of you.

Video Beitrag zum Pesäpallo Final

Video by Timo Teräväinen (www.teravainen.fi)

Auch die finnische Seite pesis.fi hat über das Wochenende berichtet. (Artikel auf pesis.fi)

Kittos Timo!

Back Home

Über Heimat sagt man, sie sei kein Ort, sonder vielmehr ein Gefühl. Wir, Katja und ich, haben vor knapp einem Jahr unser Zuhause gewechselt. Wir sind nach Finnland gezogen, in usere zweite Heimat. Trotzdem verbindet uns mit der Schweiz weiterhin eine Menge. Unter anderem auch die Pesäpallofamilie in der Schweiz. Seit 2010 waren bzw. sind wir Teil dieser Familie.

Wir haben vor 9 Jahren bei den Sinivalkoiset erste Erfahrungen mit unserem geliebten Sport sammeln dürfen und wurden sofort mit offenen Armen empfangen. Nicht nur von den Teammitgliedern, sondern auch von unseren Gegnern auf dem Platz, welche im Laufe der Jahre immer mehr auch unsere Freunde neben dem Platz wurden.

Als wir die Zürcher Mannschaft im Sommer diesen Jahres fragten, ob wir im Herbst wieder mitspielen dürfen, kam sofort ein dickes Ja als Antwort. So buchten wir die Flüge und warteten voller Vorfreude auf das anstehende Finalwochenende in Solothurn. Als das lange Warten endlich ein Ende nahm, erwarteten uns von allen Seiten dieselben offenen Arme, welche uns vergangenen Herbst verabschiedet haben. Pesäpallo in der Schweiz ist mehr als nur der Sport selbst. Es ist natürlich Spannung, Nervosität, Ehrgeiz, Siegeswille und Aufopferung für das eigene Team. Es verkörpert aber gleichzeitig auch Respekt vor den andern Teams, den anderen SpielerInnen und grosse Fairness, auch im Moment der Niederlage. In einer Sportwelt, in welcher diese Werte leider immer mehr in den Hintergrund zu rücken scheinen, ist es umso erstaunlicher, dass unsere Sportart uns alle in einem verbindet: Im Interesse, diese wunderbare Randsportart weiterzubringen. Als Gegner und als Freunde.

Leider hat es wieder nicht gereicht, den Solothurner Schnellzug aufzuhalten. Gleichzeitig konnte man aber feststellen, dass sich die Teams annäherten, so dass möglicherweise schon bald ein anderer Sieger den Pokal in die Höhe stämmen kann. 

Für Katja und mich, aber auch für Toni, der mit seiner Partnerin nach München gezogen ist, war es ein wunderbares Comeback auf Schweizer boden. Nicht wegen des für unser Team etwas enttäuschenden Verlaufs des Finalwochenendes, sondern weil wir uns sofort wieder Zuhause fühlten. Umgeben von Freunden. Umgeben von der Schweizer Pesäpallofamilie. 


Unser Dank richtet sich natürlich an unser grossartiges Team aus Zürich, aber gleichzeitig auch an alle Gegner aus der Ostschweiz, Solothurn, Basel und Winterthur. Wir freuen uns, auch in Zukunft das ein oder andere Mal wieder dabei sein zu dürfen, und mit und gegen euch um die Krone im Schweizer Pesäpallo zu kämpfen. Und um mit euch danach, egal ob Sieg oder Niederlage, auf diesen bemerkenswerten Spirit anzustossen. In unserer Heimat. 


Herzlich, Katja und Markus

Sonntag der dreizehnte

Auch wenn pesis.ch keine Boulevardzeitung ist erlauben wir uns auch einmal diese Überschrift. Denn am vergangenen Sonntag trifft der Titel für verschiedene Akteure sowohl im Positiven als auch im Negativen irgendwie zu.

Positiv war mit Sicherheit das Wetter. Denn es war nicht wie damals 2014 am Finaltag, verregnet mit Gewitter, sondern angenehm und sommerlich.

Wintin Hurjat vs Baselin Punaset

Im ersten Spiel zwischen Baselin Punaset und Wintin Hurjat ging es um den Einzug ins Halbfinal. Am Vortag gewann Winterthur noch in einer längeren Partie gegen die Basler. Doch am Sonntag ging die Begegnung der beiden Teams „ins Auge“. Ein Ball springt tükisch vom Boden auf und trifft eine Hurjat-Spielerin auf der zweiten Base im Gesicht. Kurze Zeit darauf ergeht es einem Mittelfeldspieler nahezu gleich. Sichtlich benommen und mit der Ungewissheit über die Gesundheit der beiden versucht Wintin Hurjat das Spiel noch zu drehen – vergebens. Baslin Punaset gewinnt mit (1:13) und (5:6) schlussendlich 2:0.

Wir Hoffen auf „Glück im Unglück“ und wünschen den beiden Verletzten Hurjats beste Genesung.

Erster Halbfinal

Finnpesis Solothurn trifft als Ligazweiter auf das drittplatzierte Sinivalkoiset aus Zürich. Aber auch diese Begegnung ging am Vortag noch anders aus. Die Zürcher verlieren gegen den Serienmeister 2:0 mit (4:1) und (1:0). Mit den Solothurnern im Final stellt stellt sich Sinivalkoiset fürs Spiel um den dritten Platz auf.

Zweiter Halbfinal

Pesis Hirvet gegen Baselin Punaset. Auch diese Partie hatten wir doch schon am Samstag? Und auch hier kam es anders. Basel schaffte es den Druck unter dem Sie am Tag zuvor scheinbar noch Mühe bekundeten den Hirvets aufzuspielen. Und ehe man sich versah steht es (1:2) und (2:6). Das jüngste schweizer Team steht schon im zweiten Jahr im Final!

Kleiner Final um Platz 3

Noch etwas benommen von der Niederlage treten die Hirvets gegen die Zürcher im Spiel um Platz 3 an. Wie man es von Sinivalkoiset fast schon gewohnt ist mobilisieren Sie am Finaltag offenbar noch magische Kräfte. Auch wenn das Resultat knapper klingt als es vermutlich war – (2:1) und (3:2).

Pesis Hirvet, ganz nach dem Motto „Sonntag der dreizehnte“, stürzt von der Tabellenführung auf den vierten Schlussrang. Und auch das ist eine Wiederholung. Genau – wie 2014.

Das grosse Final

Uns gibt sich ein seltsames Bild. Auf der einen Seite Baselin Punaset. Die Basler kämpften sich vom letzten Ligaplatz zuvor über zwei Spiele bis ins Final. Für Sie ist es das allererste Final um den Titel. Auf der anderen Seite das grosse Finnpesis Solothurn vor duzenden Zuschauern. Beim Anblick der solothurner Ersatzbank könnte man als Spieler vor Ehrfurcht schon fast Hühnerhaut bekommen.

Basel beginnt offensiv und erzielt einen Lauf. Gespannt erwarten wir das Solothurner Wechselspiel. Anfangs noch etwas harzig kommen die Titelverteidiger aber schnell in Fahrt. Und wer Sie, kennt die lieben Solothurner – „wenn’s Läuft dann läufts“!

Basel hält dagegen soweit möglich. Taktisch schaffen Sie es den Meister immer mal etwas zu fordern. Es gelingen Ihnen über das Spiel hinweg noch weitere Läufe aber gegen die spielerische Qualität von Solothurn müsste heute alles passen. So ein 3+3 Final Modus mit einem langen Wochenende in den Knochen ist auch nicht ohne.

So kommt es zu einem Show-Lauf der Solothurner. Nicht nur offensiv, auch auf dem Feld bieten sie dem Heimpublikum beste Unterhaltung.

Finnpesis Solothurn – Baselin Punaset (8:2)(10:3) 2:0

Basel hat durch die Saison immer wieder überrascht, neue Akzente im schweizer Pesäpallo gesetzt und steht im der zweiten Saison bereits im Final. Wir können nur ahnen was da in Basel gestartet hat – auch Solothurn wird sich nochmals verbessern müssen wenn sie Ihre Serie weiter ausbauen möchten.

Dreizehn

Manchmal scheinen Wiederholungen so unwirklich dass man Sie irgendwie nicht richtig fassen kann. Sei es fast ein und dasselbe Unglück hintereinander, drei Begegnungen die sich wiederholen und alle anders enden als am Vortag, ein wiederholter Sprung von Tabellenplatz 1 auf 4, oder dass ein Team 13 Jahre in Folge schweizer Meister ist.

Das mit den scheinbaren Zusammenhängen ist es eben so eine Sache wie mit der Dreizehn. Man kann daran glauben – oder holt sich den Titel.

Final Ranks & Best Players

Schweizer MeisterFinnpesis Solothurn
2ndBaselin Punaset
3rdZürich Sinivalkoiset
4thPesis-Hirvet
5thWintin Hurjat

Kittos & Merci

We are really happy to have continous support from finland to come and judge our crutial finals. Thank you Miko for your extraordinary efforts and staying with us this weekend! We hope you had a chance to enjoy your stay and we wish you a safe trip home.

Ebäfalls ad Gastgeber in Solothurn – viele herzliche Dank. Isch wieder Top gsi bi euch!

Resultate Spieltag 4

Mit viel Spielfreude, bei schönem Herbstwetter und der Sauna am Spielfeldrand ging es am Samstag in Solothurn noch darum die Ausgangslage für die Finalrunde zu klären. Beim Serienmeister Finnpesis Solothurn und den Pesis Hirvet ging es um die Tabellenspitze und somit darum ob man am Sonntag das Halbfinal gegen den viert- oder drittplatzierten bestreitet. Sinivalkoiset, Wintin Hurjat und Basel Punaset kämpften um die Ränge 3 bis 5 und somit auch um eine allenfalls bessere Startposition für Sonntag.

Begegnungen

Heim Gast Punkte Resultate
Finnpesis Solothurn Sinivalkoiset (3-3)(1-1)[0-1] 0:1
Baselin Punaset Pesis-Hirvet (2-3)(2-3) 0:2
Sinivalkoiset Wintin Hurjat (1-2)(2-1)[5-6] 1:2
Finnpesis Solothurn Pesis-Hirvet (4-0)(0-1)[2-3] 1:2
Baselin Punaset Wintin Hurjat (5-6)(4-5) 0:2

Tabellenführung

Das Duell um den ersten Tabellenplatz können die Hirvets in der Verlängerung für sich entscheiden. Nachdem die Solothurner mit 2 Punkten aus 3 Versuchen vorlegten, konterten die Ostschweizer mit einem Kunnari und einem Lauf im zweiten.

Pesis Hirvet, Freude nach dem Sieg gegen Finnpesis Solothurn

Tages-Sieger

Für die Überraschung sorgt aber eigentlich Wintin Hurjat. Die Winterthurer erzielen 14 Läufe und verdoppeln damit ihre Gesamtläufe der Saison. Sie gewinnen gegen Sinivalkoiset in der Verlängerung und auch Baselin Punaset schlagen sie in einer hart umkämpften Partie mit 0:2. Leider reichten auch die meisten Läufe des Tages und beide Siege nicht mehr für dritten Tabellenrang. Sinivalkoiset schnappte mit einem Sieg gegen Finnpesis Solothurn den besagten dritten Platz und retten sich somit vor dem weniger beliebten ersten Sonntagsspiel.

Tagestabelle

Team Läufe erzielt Läufe erhalten Verhältnis Punkte
Wintin Hurjat 14 12 +2 5
Pesis-Hirvet 7 8 -1 5
Sinivalkoiset 7 7 0 3
Finnpesis Solothurn 8 5 +3 2
Baselin Punaset 13 17 -4 0

Mit dem Spieltag endet die bisher Spielreichste Liga-Saison. Insgesamt gab es unglaubliche 223 Läufe (exkl. Finals) zu sehen und jedes Team sorgte für das eine oder andere Highlight.

Gesamttabelle nach 4 / 4 Spieltagen

Team Läufe erzielt Läufe erhalten Verhältnis Punkte
Pesis-Hirvet 67 27 +40 20
Finnpesis Solothurn 63 16 +47 19
Sinivalkoiset 33 66 -33 9
Wintin Hurjat 28 57 -29 6
Baselin Punaset 32 57 -25 5

Beitrag zum Sonntag über die Finalrunde folgt.

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